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Glaskammerfilter für Eckaquarium
(Guido Bochow)



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Dieser Beitrag wurde uns freundlicherweise von Unser Aquarium zur Verfügung gestellt. Das Copyright für den Beitrag und den Bildern liegt bei Peter Haug .

 

Landteile mit Wasserfall auf Beckenrand aufgesetzt

Weiter geht‘s.

Als nächstes erfolgt der Bau des Wasserfalles mit einem kleine See, der sich außerhalb des Decken befindet. Die verklebten Seiten werden jetzt besonders sorgfältig mit Silikon zusammengefügt und zusätzlich mit einer Lage Silikon an den Fugen abgedichtet.

Die Grundfugen sind dicht. Das Gleiche müssen wir jetzt beim Aufbau des Sees er-reichen. Dieser muss 10 cm hoch werden, da darin ein „Nebler“ Platz finden soll. Das er-höht nicht nur die Luftfeuchtigkeit für die spätere Bepflanzung des Landteiles, sondern auch den Wasserfallcharakter bzw. die Gischt bei großen Wasserfällen.

Der Nebler ist aus einem Zimmerspring-brunnen.

Die Steinquelle ist fast fertig.
Die erste Kontrolle zeigt, dass der Ausfluss aus dem See ins Becken fällt. Allerdings ist von dicht noch keine Rede. Hinter die Rückwand fließt nichts. Das ist schon mal wichtig. Dennoch findet das Wasser nach kurzer Zeit den Weg durch mehrere Ritzen und nicht nur zur gewünschten Quellöffung.

Der erste Einstrich mit Fugenkleber erfolgt. Um die Dichtigkeit zu erlangen, die an dieser Stelle des Aufbaus sehr wichtig ist, weil er nachher nicht im Bereich des Beckens liegt, erfolgt mit sehr dünnem Fliesenkleber. So kann diese auch in Fugen laufen, die für den Pinsel nicht erreichbar sind. Aber erst mehrer Lagen des Klebers führen zu dichten Ritzen.

Noch scheint das Styropor leicht durch. Dafür füllen sich die Abstände in den Rillen.

Ein Tipp um den "Hausfrauen-Geist" zu beschwichtigen. Legt Papier, wie hier zur Trockenphase, aber erst recht zur Arbeit unter. Der flüssige Kleber findet sonst seinen Weg auf den Tisch. Der weiße Teil rechts auf dem Bild ist erst frisch aufgeklebt worden und noch nicht eingelassen.

Deutlich erkennt man die vollgelaufenen Fugen.

Das Seebecken wird abgedichtet. Die letzten offen Stellen werden zugestrichen bzw. gespachtelt

Der weiße Styroporbrocken nimmt Steingestalt an.

Der Wassereinlauf wird verstärkt und abgedichtet.

Die Quelle und der See werden dreimal mit schwarzem Acryllack ausgesprüht. Nur so erreiche ich die kleinste Ecke im Modell.

Der Ausschnitt aus dem Quellteil zeigt (links unten) einen Steinring, der zum Bepflanzen für lebende Pflanzen gedacht ist.

Die Wasserabrisskante ist scharf gehalten, damit das Wasser nicht zurück läuft. Vermutlich werde ich aber nach dem Ein- bzw. Aufbau zusammen mit dem Becken noch ein bis zwei Lagen von Steinplatten darunter bauen. So vermeide ich zu lautes Plätschern.

Folgethemen:

stabiler Unterbau
Bau des Hintergrundes
Bau des Filters

 

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