Dieser Beitrag wurde uns freundlicherweise von Marc Brucherseifer zur Verfügung gestellt. Das Copyright für den Beitrag und den Bildern liegt bei Marc Brucherseifer.
Vorbereitungen
Die Vorbereitungen waren identisch wie die der bisherigen Beiträge. Ich hab das Styropor mit Messer usw. bearbeitet, Zementmörtel in zwei Schichten aufgepinselt, mit Dispersionsfarbe angemalt und die Farben hierbei ordentlich verwischt. Anschließend hab ich das Ganze 3 Tage lang getrocknet.
Bootslack
Ich wollte ne andere Variante \"Testen\" als den Epoxidharz. Deshalb hatte ich mich zur Versiegelung des Ganzen für Bootslack entschieden. Den habe ich in 4 Schichten aufgetragen und hierbei jede Schicht vor dem nächsten Auftrag mind. 24 Std. trocknen lassen.
Warten Warten Warten ...
… und dann kam der anstrengende Teil. Mehr als 3 Wochen hab ich das Ganze sowohl in der Wohnung als auch draußen auslüften lassen. Danach hab ich das Teil eine Woche gewässert und hierbei täglich das Wasser gewechselt. Ich hab immer heißes Wasser in die Badewanne gefüllt damit sich der Lack noch ausdehnt, die Poren öffnet und die Stoffe besser ausgespült werden.
Einbau
Nach dieser Prozedur war nichts mehr zu riechen und ich hab das Teil mit Aquariensilikon eingeklebt. Nachdem der Kleber trocken war kam Wasser ins Becken. Den Filter hatte ich zuvor bereits die 4 Wochen Trockungs- und Wässerungsphase einfahren lassen. Nun kam noch für 4 Tage Aktivkohle in den Filter und bis zum heutigen Tage konnte ich nichts Negatives (keine Chemiegerüche oder so)im Becken feststellen.
Fazit
Wer den Umgang mit Epoxidharz scheut und ne Alternative sucht sollte Bootslack probieren. Entgegen aller Warnungen funktionierts bei mir nun schon ne ganze Weile sehr gut. Bei der Auswahl des Bootslack sollte man das Kleingedruckte genau lesen (ich kann hier keine Hersteller - Empfehlung geben) und lieber einiges länger lüften und wässern.
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