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Quelle: Matthias Würth / Einrichtungsbeispiel

 

Das Hydrobecken

Das Hydrokulturbecken hat die Maße 240 x 10 x 10 cm und ist somit genau so lang wie das Hauptbecken. So liegt es auf den Seitenscheiben und auf der Rückwandscheibe auf und es kann dem Glas, bezüglich des Gewichts, nichts passieren. Das Becken nur auf die Querstreben zu stellen ist keine gute Idee.

Damit das Hydrokulturbecken nicht durchhängt, wurde zusätzlich aus V2A-Stahl ein L-Profil angefertigt. Dieses Profil stellt eine Verbindung zwischen den Seitenscheiben her und das Hydrokulturbecken ruht darauf. Selbst bei einer Länge von 2,40 m hängt so nichts durch und die Abdeckscheiben können immer noch unter dem Hydrobecken bewegt werden.

Der Wassereinlauf:

Das Becken wird über einen Bypass der Hauptpumpe im Aquarium versorgt. Mittels einem Gardena-Reglers kann der Wasserdurchfluss regulieren werden. Siehe linkes Bild.

Der Wasserauslauf:

Im Becken selbst muss ein Installationsrohr oder ähnliches verklebt sein. Das sollte so hoch sein, wie nachher der permanente Wasserstand gewünscht wird, also im Regelfall etwas über die Wurzeln der Pflanzen hinausgehend. Um das Rohr herum wurde ein weiteres Sanitärinstallationsrohr gestellt, welches vorher mit der Bohrmaschine durchlöchert wurde.

So kann das Wasser durchströmen und dann durch die Bodenbohrung abfließen. Das äußere Rohr sollte ca. 1cm unter der Beckenoberkante sein. Dann kann bei einer evtl. Verstopfung das Wasser nochmal hierüber in die Bodenbohrung fließen. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit den Ausfluss seitlich in einer gewissen Höhe anzubringen und das austretende Wasser dann mittels Schlauch oder PVC-Verrohrung wieder ins Becken fließen zu lassen.

Dies verdeutlicht nochmal die Zeichnung:

Unterhalb der Hydrokultur, welche vor dem Einbringen unbedingt gut durchgespült werden sollte, kann Filtermaterial verwendet werden. Matthias Würth benutzt als unterste Schicht Filtergranulat, dann Zacomax und dann Hydrokultur.

Man sollte bei der Wasserhöhe so planen, dass das gesamte Filtermaterial im Wasser ist. Die Hydrokultur sollte nicht vollständig umspült sein. Wenn das ganze mal eingelaufen ist, ist ein Warten oder Säubern praktisch nicht nötig.

Bezüglich der Pflanzen konnte mir Matthias noch keine genaue Angaben machen, welche sich hier besonders gut eignen. Bisher wuchs aber alles, was eingepflanzt wurde, einmalig. Gut vorstellen kann ich mir, dass auch Efeu und Orchideen sich prima in so einem Becken machen. Die Feuchtigkeit von unten lieben diese Pflanzen und durch die Verdunstung wird das Raumklima gerade im Winter wesentlich verbessert.

 

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