Pflanzen/Algen Technisches Einrichtungen Aquarienmöbel Sonstiges Aquarienwasser Futter
Beitragsort mitteilen Beitrag übertragen Beitrag per E-Mail
Aquarium allgemein Malawis Tanganjikas Krabben Garnelen Krebse Welse Meerwasseraquaristik
private Banner & Links Vereine/Forums/Portale
  • Startseite
  • Beiträge
  • Beitrag vorstellen
  • Büchertipps
  • Banner & Links
  • Admin
Beiträge
Online: 98
letzter vom: 08.02.09

Zufallsbeitrag

Wasserführende Pflanzenabdeckung
(CEYNACH)



Besucher
Gesamt: 445.163
Heute: 228
Gestern: 339
gerade online: 5
     
max. pro Tag: 1.918
max. online: 28



Yatego - Erfinder der Shoppingfreude



  • Firmenwerbung
  • Haftausschluss
  • Impressum
Startseite / Beiträge / Technisches

Quelle: Martin Beck / http://sndarkeye.sn.funpic.de

 

Zuerst einmal hat mein Becken hinten in der Ecke eine Bohrung 42mm in der Bodenplatte mit Standrohr bis zur Oberfläche.
Es gibt Verschraubungen, sog. Behälteranschlussverschraubungen aus PVC (mit Gummidichtungen) für diese Bohrungen, das Standrohr wird mit PVC-Klebstoff (ich habe Tangit verwendet) in das Verschraubungs-Fitting eingeklebt. Die Verklebung ist lebensmittelecht und druckdicht (Ihr habt keine Beckenbohrung ?).

Kleiner Nachteil eines Standrohres im Eckaquarium:
Es ist recht schwer, die optimale Strömung zu erzeugen, do dass wirklich Mulm und Schmutz im Filter landen. Ich habe dieses Problem gelöst, indem ich ein 22mm “Hobby-Rohr” als Luftheber in den Absaugkorb an der Wasseroberfläche gebaut habe. Somit wird die Wasseroberfläche immer sauber abgezogen und es bildet sich auch hinten in der Ecke kein Mulmhaufen (obwohl meine Panzerwelse den gerne gemocht haben).Vorteile:
Immer gleicher Wasserstand im Aquarium. Die Wasseroberfläche ist immer sauber. Wasserwechselanlage lässt sich leicht realisieren.

Direkt vor das Standrohr habe ich eine Wurzel platziert, so dass vom Standrohr selbst nichts zu sehen ist.
Im Unterschrank ist dann noch einmal ein Aquarium mit den Maßen 100x30x40 cm. Dieses Becken ist mein Filter und hat:

- Einen “Schmutzkasten” (den ich alle 4 Wochen einfach herausnehmen und reinigen kann)
- 2 Filtermatten 10x 40x30 cm (einmal grob, einmal fein).
- CO2-Einwaschgerät mit Strömungspumpe
- PH-Sonde
- Temperatursensor Heizung
- Pumpe zurück zum Aquarium (Die Pumpe muss etwas größer gewählt werden, da sie einen Höhenunterschied von 1,2m zu überwinden hat).
- Überlauf zum Anschluß an das Abwasser.

Hier nun der Anblick auf den Filter, wie oben beschrieben.

Den sogenannten “Schmutzkasten” habe ich selbst aus grauem PVC mit Tangit zusammengeklebt. Die Unterseite hat einen Boden mit 3mm breiten Schlitzen. Bestückt mit Filterwatte fängt er super jeden Grobschmutz auf. Nach etwa 2 Monaten läuft das Wasser nach vorne über die etwas niedrigere Frontplatte dann direkt in den Filter - ein sicheres Zeichen, dass der Schmutzkasten voll ist und gereinigt werden muss.
Links und rechts sind noch zwei kleine Kunststoff - leisten angeklebt, so dass der Kasten sauber auf dem Filterbecken aufsitzt.

Der Filterüberlauf (links, dunkelgraues PVC-Rohr) für die Wasserwechselanlage ist im Moment mit einer Endkappe verschlossen, da ich leider keinen Abwasseranschluss mehr am Aquarium habe.

Der Schlauch rechts im Bild mit dem Absperrhahn dient lediglich dazu, ganz einfach Wasser zum Blumengiessen zu entnehmen :-)
Hier sieht man den Luftheber, der in den Überlaufkorb geht, um Mulm aus dem Becken in den Filter zu transportieren.

Nicht immer hat man soviel Platz im Aquariumunterschrank:
Es gibt ein paar einfache Konstruktionsformen, um einen Mattenfilter mit der nötigen Oberfläche auch sehr klein zu bauen:

Skizze
Einfach Glasleisten ins Filterbecken so einkleben, dass 4 Filtermatten so eingeklemmt werden können. Die “stehenden” Glasleisten sollten noch mit einem Steg über der Wasseroberfläche zu den Seitenscheiben hin versteift werden. Nicht vergessen, jeweils die Kante in den Glasleisten mit Silikon zu verkleben, das Wasser soll ja wirklich nur durch die Filtermatten. Mit 4 Platten z.B. 20 cm lang und 40 cm hoch hätte man schon eine Gesamtfläche von 80 x 40 cm - damit lässt sich schon ein Becken mit über 1200 Litern filtern.

Glas verklebt man mit Aquariumsilikon, erhältlich im Zoofachgeschäft, oder Versandhandel. Der einzige Unterschied zum Sanitärsilikon ist das Lösungsmittel Essig. Es wird auch Lebensmittel-Silikon genannt
Die Klebeflächen müssen sauber, trocken und fettfrei sein.

Ein Beispiel mit 2 parallelen Matten ....
Mit etwas Phantasie fallen euch jetzt noch viele Möglichkeiten ein, einen Filter zu bauen, der einem Topffilter weit überlegen ist, und immer noch in den Unterschrank passt.
Problemlos kann man auch 3, 4 oder noch mehr Matten parallel aufbauen und so die Filterfläche vergrößern.
Bitte nicht vergessen, auch hier die Glasplatten oben auszusteifen (habe ich jetzt nicht extra gezeichnet).

PS:
Den Topffilter müsst ihr nicht wegwerfen, könnt ihr immer noch als “Pumpe” verwenden ;-)
Mit grober Filtermatte bestückt kann man auch noch super CO2 damit auflösen. Bitte beachten, dass die Pumpleistung erheblich sinkt, da die Pumpe jetzt das Wasser vom Unterschrank bis zum Aquarium heben muss

Standardbauweise, eine Filterplatte 10cm dick, in ein kleines Aquarium im Unterschrank. Auf der einen Seite der Matte ist der Zulauf, auf der anderen Seite ist die Pumpe eingebaut.

Als Pumpe hat sich bei mir dieses Modell bewährt, erhältlich in verschiedenen Größen, extrem langlebig, leise und zuverlässig. 10 Jahre Laufzeit am Stück sind wirklich keine Seltenheit.

Ihr habt keine Bohrung im Becken ?

Kein grosses Problem, aus PVC - Rohren lässt sich diese Konstruktion zusammenkleben. Im Becken mit Ansaugkorb, dann der erste Bogen aus dem die Luft herausgesaugt werden muss ! Dazu kann man entweder einen Luftschlauch einführen und saugen oder in den Bogen einen kleinen Absperrhahn für 5mm Schlauch einkleben.
Damit ihr die Luft herausbekommt, muss natürlich die Öffnung zum Filter z.B. mit der flachen Hand verschlossen werden.
Natürlich sollte man die Konstruktion nicht so wie abgebildet zusammenkleben - es wäre sicherlich sinnvoller, die Rohre so zueinander zu drehen, dass sie an der Aquariumrückwand anliegen ;-).
Das Rohr nicht zu klein wählen, 40 mm sollte es schon haben, denn das Fallrohr zum Filter darf sich NIE ganz füllen - sonst könnt ihr wenige Minuten später den Beckeninhalt aus dem Zimmer wischen ;-).

In den zweiten Bogen könnte man deshalb ein Sicherheitsloch (oben in der Mitte) bohren - ist aber hinderlich beim “befüllen” des ersten Bogens.
Auch muss man darauf achten, die ganze Konstruktion am Becken gut zu befestigen - INNEN UND AUSSEN ! Rohrschellen mit Silikon von aussen ankleben (oder an evtl vorhandene Beckenverkleidung schrauben) , innen mit Saugern befestigen.

Wer jetzt einmal überlegt, was er für einen Topffilter oder ähnlichen Unsinn ausgegeben hat ...
Hier braucht man ein kleines, billiges Aquarium, eine Pumpe die etwa 50 Euro kostet (je nach Leistung) eine Filtermatte und etwas handwerkliches Geschick.

Man bekommt dafür aber einen Filter, DER FUNKTIONIERT und nahezu NULL Wartung benötigt.
Sollte die Matte nach jahrelangem Gebrauch wirklich so verschmutzt sein, dass sie gereinigt werden muss - einfach herausnehmen, in Muttis Wäschewanne mit einem Gartenschlauch kräftig durchspülen und wieder einbauen. Wenn Ihr zwei Matten mit etwas Abstand hintereinanderstellt, habt ihr keine bessere Filterwirkung, aber den Vorteil, dass sich zwischen den Matten der Filterschlamm schön ablagert und alle paar Jahre je eine Matte gereinigt werden kann.

Wem jetzt das erste Bild mit den 4 Matten so gut gefallen hat, dass er meint es nachbauen zu müssen - VORSICHT, die benötigte Filterfläche solltet ihr errechnen, der Mattendurchfluss muss sich in den

Es gibt auch eine Bauanleitung für einen Mattenfilter zum nachträglichen Einbau in das Becken:
http://www.bingo-ev.de/~kh3515/matfilt.html- absolut super gemacht, wie ich finde !!
Sicherheitshalber habe ich aus der Seite ein PDF gemacht, aktueller ist natürlich die Originalseite, aber für den Fall dass die Homepage irgendwann einmal offline sein sollte - hier der Download.

 

5117 Seitenzugriffe seit dem 25.01.2007

Du kennst einen Beitrag, wo?

Beitragsort

 

Eigenbau Schnellfilter Wasserwechsel-Halbautomat
© 2005 - 2009 fischauge.net