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Filter: Hydrokulturbecken
(Matthias Würth)



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Quelle: Robert Bröhl aus Titting / www.aquarieneinrichtung.net

 

Der Filter

Im Beitrag 5 berichtete ich über die Verklebung meiner zwei neuen Großaquarien. Da die beiden Becken miteinander verbunden sind werden sie natürlich auf über einen Filter betrieben. Nach längerer Planung und reiflicher Überlegung entstand die im Folgenden vorgestellte Filteranlage. Sie besteht aus insgesamt 4 Aquarien verschiedener Größe. Das Durchflussprinzip soll die folgende Grafik verdeutlichen.

Die Grafik soll als Übersicht dienen, die einzelnen Bestandteile werden im Folgenden genauer beschrieben.

Die beiden Hauptfilterbecken (je 150 x 50 x 50 cm, 375 l) werden zunächst gründlich geputzt.

Nach den Putzarbeiten werden Glasstege mit je 5 cm eingeklebt. Diese Stege dienen später als Auflagefläche für die Filtermatten.

Die Stege werden einfach angedrückt. Da die Filterbecken nur ihre Funktion erfüllen müssen und keiner Schönheitskonkurrenz standhalten müssen geht es hier nicht so genau zu!

Auf diese Art können die Filtermatten wunderbar im Aquarium befestigt werden.

Ein kleines Aquarium (100 x 20 x 40 cm) dient als Wasseraufbereitungsbecken. Hier wird das Frischwasser für den automatischen Wasserwechsel eingespeist und aufbereitet. Es werden täglich ca. 100 Liter Wasser zugeführt. Der Filterteil des Beckens wird mit Korallenbruch befüllt. Eine Pumpe mit ca. 1200 L/Std. sorgt für Umwälzung.

Im linken Teil des Aufbereitungsbeckens befindet sich ein etwas Überdimensionaler CO²-Reaktor - eine Schräg eingeklebte Glasscheibe - und ein 200W Heizer.
Diese Wasseraufbereitung ist nötig, weil das Ausgangswasser lediglich eine KH von 4° hat, in einem Aquarium für Tanganjikacichliden allerdings eine wesentlich höhere KH benötigt wird. Durch die CO²-Anlage wird der PH-Wert des Ausgangswassers (PH 8,4) auf unter 7 gedrückt damit sich Kalk aus dem Korallenbruch lösen kann. Das Aufbereitungsbecken funktioniert also ähnlich wie ein Klakreaktor.
Zusätzlich wird das kalte Frischwasser auf eine Temperatur von 25°C aufgeheizt.

Die erste Stufe des Filtersystems ist der Überlaufschacht im Aquarium. Er wird als Rieselfilter betrieben und ist mit kleinen Filtermattenstücken befüllt.

Durch einen Überlaufschlauch und eine kleine Pumpe (ca. 90L/Std.) ist ein Becken (80 x 30 x 60 cm) mit Hydrokulturpflanzen an das erste Filterbecken angeschlossen. Es wird als Nitratfilter dienen wenn die Pflanzen erst eine entsprechende Größe erreicht haben.

Durch den Überlauf gelangt das Wasser in das erste Filterbecken. Insgesamt 3 Filtermatten und etliche Mattenschnipsel sorgen für eine Biologische Filterung.

Der rechte Teil des ersten Filterbeckens. daneben steht das Aufbereitungsbecken aus dem das aufbereitete Frischwasser wieder per Überlaufschlauch in das erste Filterbecken gelangt.

Erstes Filterbecken, Aufbereitungsbecken und CO²-Anlage. Oben erkennt man die Überlaufschläuche, die die beiden großen Filterbecken verbinden, sie sind dafür verantwortlich, dass 3500 Liter Wasser pro Stunde vom ersten ins zweite Filterbecken gelangen. Der gelbe Schlauch führt zur Wasserleitung, hier werden Täglich ca. 100 Liter Frischwasser zugeführt.

Im zweiten Filterbecken befindet sich die Heizung. Eine Spirale aus Kunststoffummantelten Heizungsrohren die direkt an die Zentralheizung angeschlossen sind sorgen für eine Wassertemperatur von 26°C und das bei insgesamt knapp 4000 Liter Wasser.

Der rechte Teil des zweiten Filterbeckens beinhaltet eine Pumpe für die UV-Lampe, eine Pumpe für die Rückführung des Wassers ins Aquarium (ganz hinten) und den Überlauf.

Das "letzte" Teil des Filters ist der Überlauf mit Abwasseranschluß.


http://www.aquarieneinrichtung.net/
 

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Bau einer Aquariumabdeckung Vollentsalzungsanlage
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