Quelle: Robert Bröhl aus Titting / www.aquarieneinrichtung.net
Ein selbstgebauter Filter, ideal für Zuchtaquarien. Das Aquarium in diesem Beispiel ist 100 cm lang, 40 cm tief und 40 cm hoch.
Das Aquarium muss natürlich gründlich gesäubert werden, bevor man mit den Arbeiten beginnt, da das Silikon sonst nicht hält!
Im ersten Arbeitsgang werden drei Glasstreifen (auch Plexiglas möglich) eingeklebt, die später die Bodenplatte des Filters tragen werden. An der Seitenscheibe ein längeres Stück, an der Front- und Rückscheibe ein kleinerer Streifen.
Die Bodenplatte des Filters besteht aus einer passgenau zugeschnittenen Plexiglasscheibe mit Lochbohrungen, durch die später das Wasser von unten in das Filtermaterial fließen kann. Durch diese Konstruktion bleibt der Mulm, der sich in einem Biofilter immer ansammelt, unsichtbar auf dem Boden liegen und kann dort seine Biologische Wirkung entfalten.
Jetzt kann die Glasplatte eingeklebt werden. Bis das Silikon fest ist wird sie mit Styroporkeilen fixiert.
Im Abstand von 4,8 cm wir nun ein ca. 5 cm hoher Glasstreifen auf die Bodenscheibe geklebt, der später ein entsprechend zugeschnittenes Stück blaue Filtermatte halten wird.
Die Seitenansicht
Der Luftheber mit dem der Filter in diesem Fall betrieben wird hat eine U-Form, damit das Wasser von oben angesaugt wird und trotzdem genügend Höhe für den Luftweg zur Verfügung steht. Die Austrittsöffnung passt in eine Aussparung der Filterscheibe. Da da Silikon auf dem Kunststoff nicht besonders gut hält muss man "etwas" mehr verwenden.
Trockenpause!
Das Silikon sollt nun mindestens einen Tag aushärten.
Silikon härtet bei höherer Luftfeuchtigkeit besser aus, darum einfach ca. 1/2 Tasse Wasser in das Aquarium geben und es abdecken, um diesen Vorgang zu beschleunigen.
Gefiltert wir über groben Kies, der allerdings nicht den ganzen Filter ausfüllt. Im oberen Bereich bleibt Platz für z.B. Torf, Aktivkohle, Muschelbruch etc. der in Säcke gefüllt auf einfachste Art eingebracht und ausgewechselt werden kann.
Der Streifen der blauen Filtermatte fängt den Grobschmutz auf, verhindert, dass ein kleiner Fisch unter den Filter gerät und kann sehr einfach gereinigt werden.
Auf diesem Bild ist deutlich der kleine Strudel zu erkennen, den sie Oberflächenabsaugung des Lufthebers erzeugt.
Nach dem Anbringen der Verkleidung. Die linke Senkrechte blende könnte in einem Schaubecken so verbreitert werden, dass vom Filter nichts mehr sichtbar ist.
Das Zuchtbecken in der Gesamtansicht.
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